Don Bosco, der Jugendapostel
Johannes Bosco wurde 1815 in Becchi, Italien, geboren.
Als Johannes zwei Jahre alt war, starb sein Vater. So musste er bereits in jungen Jahren kräftig mitarbeiten, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Als Sechzehnjähriger besuchte er ab 1831 das Gymnasium in Chieri. Das Geld für seine schulische Ausbildung verdiente er selbst. Von 1835 bis 1841 studierte er in Chieri Theologie und wurde anschließend in Turin zum Priester geweiht. Mit seiner priesterlichen Tätigkeit widmete er sich vorrangig der Erziehung Jugendlicher, die aufgrund der schwierigen Situation jener Zeit vom Land in die Stadt Turin gekommen und dort sozial entwurzelt, arbeitslos oder straffällig geworden waren. Er sammelte diese jungen Menschen, gründete Wohnheime und Werkstätten und sorgte sich um ihre schulische, berufliche und sittlich-religiöse Bildung. Don Bosco gewann für diese Aufgabe Mitarbeiter und gründete 1859 die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos.
1872 gründete er zusammen mit Sr. Maria Mazzarello die Don Bosco Schwestern. Später kamen noch die Gruppe der Salesianischen Mitarbeiter und andere Gruppen hinzu.
Heute arbeiten und wirken weltweit ca. 17.000 Salesianer und 17.500 Don Bosco Schwestern im Sinne ihres Gründers. Hinzu kommen zahlreiche weitere Ehemalige der Salesianer und Don Bosco Schwestern und Freunde Don Boscos.
Don Bosco starb am 31. Januar 1888.
Am 1. April 1934, es war der Ostersonntag, wurde er heiliggesprochen.

Don Giovanni Bosco
(1815-1888)
Jugendapostel und Sozialpionier

